Auch wenn die Sonne gut 150 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist, kann sie unser Wohlbefinden stark beeinflussen. Denn das Sonnenlicht regt im Körper die Produktion von Vitamin D und Serotonin an und sorgt so für starke Knochen, gute Laune und einen strahlenden Teint. Kein Wunder also, dass wir uns auf jedes Jahr ganz besonders auf das ausgiebige Sonnenbaden im Urlaub freuen. Doch gerade dann wird die Sonne oft zu intensiv und ohne ausreichenden Schutz genossen. Am Abend ist die Haut dann oft rot, spannt und brennt. Das Fatale: Ein Sonnenbrand tut nicht nur weh, sondern schadet der Haut richtig. Bei jedem Sonnenbrand stirbt ein Großteil der Zellen in der oberen Hautschicht ab und löst sich ab: Die Haut „pellt sich“.

Silicium kühlt und unterstützt die Hautzellen

Gegen die Schmerzen hilft es am besten, die gereizte Haut zu kühlen. Dazu eignen sich Umschläge mit Silicium-Gel besonders gut. Die darin enthaltene Kieselsäure besteht unter anderem aus dem Spurenelement Silicium. Dieses ist z.B. verantwortlich für den Aufbau und das Wachstum der Körperzellen. Außerdem bindet es Giftstoffe und unterstützt die Erneuerung der Zellen.

Anwendung bei Sonnenbrand

Das Kieselsäuregel wird mit Wasser verdünnt (1:4) und auf die strapazierte Haut aufgetragen. Die betroffenen Stellen sollten zusätzlich mit einer feuchten Wundauflage abgedeckt werden. Ist die Stelle angetrocknet, kann der Prozess solange wiederholt werden, bis eine Linderung zu spüren ist. Um die verbrannten Hautstellen zu schonen, sollten sie nicht mehr unmittelbar der Sonne ausgesetzt, sondern mit leichtem Stoff überdeckt sein.