Vom Profi-Sportler bis hin zum Nicht-Sportler – Viele schwören mittlerweile auf das Faszien-Training.
Um die Faszien fit zu halten, eignet sich am besten das Training mit einer Faszienrolle. Wie man diese richtig einsetzt, zeigt Personal Trainerin Nadine.

Die Funktion von Faszien

Faszien bezeichnen das netzartige und reißfeste Bindegewebe der Menschen. Ob in den Beinen, im Rücken oder im Gesäß, Faszien befinden sich an vielen Stellen des Körpers und liegen dabei direkt unter der Haut. Sie schützen den Muskel vor Verletzungen und geben dem Körper dadurch Halt und Elastizität.

Ein gutes Bindegewebe ist die Grundlage für eine gute Haltung und eine sportliche Figur. Sind die Faszien verklebt, da sie nicht genug gedehnt und trainiert wurden, können Verspannungen und Schmerzen auftreten. Dadurch ist man anfälliger für Verletzungen, wie etwa Überdehnungen oder Zerrungen. Um das zu vermeiden, eignet sich ein regelmäßiges Faszien-Training.

Das Training mit der Faszienrolle

Die Faszienrolle kann die Verklebungen im Bindegewebe lösen und dadurch den Körper beweglicher machen. Zusätzlich können die Übungen mit der Faszienrolle Verspannungen oder sogar Blockaden entgegenwirken.
Für ein gesundes Bindegewebe sollte man, wenn möglich, die Faszien täglich oder zumindest nach jeder Trainingseinheit mit der Faszienrolle trainieren.
Dabei ist es auch ganz natürlich, dass Schmerzen auftreten. Diese werden durch die Verklebungen der Faszien verursacht und können durch das Training nach und nach gelöst werden. Man sollte aber darauf achten, dass die Schmerzen erträglich sind.
Am effektivsten setzt man die Faszienrolle bei Übungen für Rücken, Beine und Gesäß ein.

Personal Trainerin Nadine zeigt, wie das Training funktioniert und worauf man dabei achten sollte.