Jeder von uns hat sie, die einen mehr, die anderen weniger: Muttermale. Die meisten Menschen haben rund 30 bis 40, nur einige wenige besitzen mehr als 100 dieser kleinen braunen Flecken auf der Haut. Muttermale sind einzigartig in ihrer Größe, Form und Beschaffenheit und haben auch für jeden Menschen eine andere Bedeutung.

Die Entstehung von Muttermalen
Muttermale entstehen, wenn sich viele pigmentbildende Nävus-Zellen an derselben Hautstelle ansammeln. Der körpereigene Farbstoff Melanin ist für die dunkle Farbe der Male verantwortlich. Wir finden Muttermale in unterschiedlichen Größen und Formen überall auf dem Körper verteilt vor. Sie haben dabei jedoch weder eine Funktion, noch sind sie in den meisten Fällen gefährlich.

Muttermale, Leberflecken oder Pigmentflecken – alles das gleiche? Medizinisch gesehen ist es so: Muttermale und Leberflecken sind Pigmentflecken. Ein Muttermal ist in erster Linie jedoch genetisch bedingt und man hat es schon seit der Geburt. Der Leberfleck entsteht dagegen erst im Laufe des Lebens, etwa durch hohe Sonneneinstrahlung und hormonelle Einflüsse.

Der Haut-Check beim Arzt
Generell sollte man etwa alle zwei Jahre ein Hautscreening machen lassen. Potenziell gefährlich sind vor allem solche Muttermale, die größer werden, ihre Form oder Farbe plötzlich verändern oder einen anhaltenden Juckreiz hervorrufen. Der zusätzliche Haut-Check beim Hautarzt ist bei Veränderungen also sicherlich sinnvoll. Hier gilt es aber: Ruhe bewahren. In der Regel sind Muttermale nämlich unbedenklich.

Das Muttermal als Markenzeichen
Einige finden die Muttermale oder Leberflecken charmant, für andere sind sie dagegen einfach nur lästig und sie lassen sie entfernen.
Doch ob groß, klein oder an unbeliebten Stellen – Muttermale gehören einfach zu uns, machen uns unverwechselbar. Spätestens seit Marylin Monroe sind Muttermale nämlich zu einem Symbol für Sinnlichkeit und Selbstbewusstsein geworden. Dennoch fällt es manchen schwer, diese Flecken zu akzeptieren, da sie schließlich überall auf dem Körper vorkommen können – auch dort, wo man sie nicht so gerne hätte.

Muttermale sind also nicht zwingend als Makel anzusehen. Jeder Mensch ist einzigartig und kleine äußerliche Irritationen und Besonderheiten können dabei sehr charmant sein.