Schön von innen mit Silicium | Susanne Ackstaller
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Susanne Ackstaller

Natürlich bin ich schön!

Interview mit Susanne Ackstaller

susanne ackstaller interview

Ich bin Susanne Ackstaller – den Jahren nach 51, im Herzen aber maximal 35 – und lebe mit Mann und drei Kindern in der Nähe von München. Ein wenig lebe ich aber auch im Internet, allen voran in meinem Blog Texterella, auf dem ich seit acht Jahren über die schönen Dinge des Lebens schreibe. Das Blog sollte ursprünglich der Ausgleich für meinen eher sachlichen „Brotjob“ sein: Ich bin Wirtschaftstexterin und schreibe viel über Unternehmen und Finanzen etc. Mittlerweile hat sich meine Texterella allerdings ein wenig verselbstständigt und beansprucht sehr viel Zeit – die ich ihr auch liebend gerne gebe. Ich freue mich von Herzen, wenn meine Leserinnen sagen, dass ich sie zu einem bunteren, freieren und selbstbewussteren Leben inspiriere.

 

Wie definierst du natürliche Schönheit?

Natürliche Schönheit ist für mich das genaue Gegenteil von dem, was heute in den Off- und Online-Medien propagiert und präsentiert wird: die komplette Perfektion eines Körpers. Wie langweilig! Und wie austauschbar!

Natürlich schön sind für mich Frauen, die leben, genießen, lachen – und dabei ruhig auch mal eine (Lach-)Falte riskieren. Bei natürlicher Schönheit geht nicht um Makellosigkeit, es geht um Ausstrahlung und Gelassenheit.

 

Was findest du an anderen Frauen schön?

Ausstrahlung, Leidenschaft fürs Leben und – auch wenn das pathetisch klingt – ein gutes Herz, das macht Frauen für mich schön. Ein herzliches Lachen ist in meinen Augen allemal schöner als ein faltenfreies Gesicht. Das Wunderbare ist: Schönheit wird dadurch alterslos. Eine 50- oder auch eine 80-Jährige kann dadurch genauso schön sein wie eine 20-Jährige. Oder vielleicht sogar noch schöner!

 

Was konntest du früher gar nicht an dir leiden?

Ach, da gab es vieles: Meine Schnittlauchlocken, meine oft unreine Haut, meine Rundungen sowieso und und und – ich glaube, es gab an mir mehr, das ich nicht mochte, als Dinge, die mir gefielen. Wie gerne wäre ich zierlich und langbeinig gewesen, hätte langes lockiges Haar und eine tolle Figur gehabt! Erst in den letzten zehn Jahren bin ich langsam mit mir ins Reine gekommen.

 

Was findest du heute ganz wunderbar an dir?

Die Mischung aus Selbstbewusstsein, Gelassenheit und der Ausstrahlung, die ich – so höre ich zumindest immer wieder – wohl habe. Die Pfunde und die Fältchen, die langsam zu Falten werden, sind zwar lästig, aber vor diesem Hintergrund gar nicht mehr so wichtig. Auf meinem Blog habe ich aus der „Not“ sogar eine „Tugend“ gemacht, und präsentiere dort speziell auch Looks für Plussize-Frauen ab 40.

 

Welchen Tipp hast du für Frauen, die sich selbst nicht als schön empfinden?

Zum einen ist Schönheit ja sehr relativ (was der eine mag, findet der andere unattraktiv), zum anderen ist sie ja nicht nur eine Frage von äußeren Merkmalen. Eine interessante Persönlichkeit ist allemal schöner als eine langweilige, wenn auch perfekte Beauty. Daran würde ich wohl arbeiten: mich als Mensch spannend zu machen. Das heißt auch: sich nicht daheim verkriechen, sondern hinausgehen in die Welt, leben, das Leben anlachen, genießen. Damit schließt sich auch wieder der Kreis zur ersten Frage.

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