Verstopfte Poren, gerötete Hautstellen und leuchtende Pickel – Viele haben im Laufe ihres Lebens schon einmal unter den Symptomen von Akne gelitten. Denn Akne gehört zu den häufigsten entzündlichen Hautkrankheiten, von denen überwiegend Männer betroffen sind.

Was genau ist Akne?

Bei Akne sind die Talgdrüsen auf der oberen Hautschicht entzündet, was sich in Form von Mitessern, Pickeln und Pusteln bemerkbar macht. Sie erscheinen meistens im Gesicht, können aber auch an anderen Stellen vorkommen, an denen sich viele Talgdrüsen befinden. Dazu zählen u.a. Oberarme, Rücken, Nacken und Dekolletee.

Wie entsteht Akne?

Akne kann genetisch vererbbar sein. Aber auch, wenn man keine erbliche Veranlagung für die Hauterkrankung in sich trägt, kann sie ausbrechen. Die Ursache dafür ist hormonell bedingt, weshalb Akne oft in der Pubertät sichtbar wird, wenn die Hormone buchstäblich verrücktspielen. In dieser Zeit stellt der Körper – bei Jungen und Mädchen –  mehr Androgene, also männliche Sexualhormone, her. Diese regen wiederum die Produktion von Talg an, sodass die Talgdrüsen zu viel Talg produzieren. Dadurch verhornt die Oberhaut und die Talgdrüsen verstopfen. Unter diesen Bedingungen fühlen sich Bakterien auf der Haut besonders wohl. Sie wandeln den überschüssigen Talg in freie Fettsäuren um. Dadurch kommt es zu Entzündungen an der Talgdrüse selbst, aber auch an umliegenden Stellen der Haut. Auch wenn Akne eine typische Erkrankung in der Zeit der Pubertät ist, kann die Erkrankung auch noch im Erwachsenenalter auftreten. Stress und eine unausgewogene Ernährung können die Symptome von Akne zusätzlich verstärken.

Welche Formen gibt es?

Akne tritt bei jedem unterschiedlich stark ausgeprägt auf. Grundsätzlich werden drei Schweregrade unterschieden:

  • Milde Akne: einige wenige Mitesser, Papeln und Pusteln an der Hautoberfläche
  • Moderate Akne: viele Mitesser, Papeln und Pusteln an der Hautoberfläche
  • Schwere Akne: zahlreiche, teilweise ausschweifende Mitesser, Papeln und Pusteln an der Hautoberfläche

Wann zum Arzt?

Der Großteil der Akne-Erkrankungen sind mild einzustufen. Sie können meist mit rezeptfreien Präparaten, wie z.B. Silicium-Gel für die äußerliche Anwendung, behandelt werden. Dennoch sollte bei den ersten Anzeichen einer Akne unbedingt beim Hautarzt zur Rate gezogen werden, sodass die Ursache aufgeklärt und die Stärke der Akne eingestuft werden kann. Je nach Befund, kann eine Behandlung mit Medikamenten und eine regelmäßige ärztliche Kontrolle nötig sein.

Silicium kann helfen

Um die unangenehmen Symptome von Akne zu lindern, kann eine Maske mit Silicium-Gel, also Kieselsäure-Gel helfen. Silicium wirkt entzündungshemmend, kann die gereizte Haut beruhigen und Rötungen sowie Juckreiz lindern. Dazu einfach Silicium-Gel mit etwas Wasser vermengen und auf das gereinigte Gesicht auftragen und einwirken lassen. Die angetrockneten Reste können sanft mit Wasser entfernt werden.