So verschieden wie wir Menschen sind, so verschieden ist auch unsere Haut. Um diese jedoch zumindest ein bisschen kategorisieren zu können, unterscheiden wir im Allgemeinen zwischen normaler, trockener und fettiger Haut. Hierzu können dann noch Eigenschaften wie beispielsweise unrein oder sensibel kommen, die mit einem entsprechenden Lebenswandel oder dem Alterungsprozess zu tun haben.

Vererbt oder hausgemacht?

Die charakteristischen Eigenschaften unserer Haut liegen in unseren Genen. Unsere Aufgabe ist es jetzt, unseren spezifischen Hauttyp richtig zu pflegen. Da sich unser Hautbild stets verändert und sich die Haut von innen nach außen erneuert, kann ein Hautzustand auch mal nur vorübergehend sein oder auch immer wieder kehren. Darauf sollten wir mit unserer Pflege flexibel reagieren: Wenn man beispielsweise eine Phase mit Pickelchen hat, bedeutet das eine verstärkte Talgproduktion. Jetzt will die Haut nicht überpflegt, dafür aber immer gut gereinigt werden. Im Winter jedoch sollten wir darauf achten unsere Haut von außen und innen mit „Skinfood“ gut gegen Wind und Kälte zu schützen – jetzt darfs auch mal etwas mehr Pflege sein.

Welche Unterscheidungen gibt es noch?

Neben dem Hautzustand, werden auch verschiedene Pigmentierungstypen unterschieden, heißt, ob jemand sehr hellhäutig ist oder eher eine dunkle Haut hat. Hier spielt auch der hauteigene UV-Schutz mit rein.

Die Pigmentierung lässt sich in sechs Typen einteilen:


Typ I: Keltischer Typ mit sehr heller Hautfarbe und rötlichem bis hellblondem Haar. Dieser Typ kann weniger als 10 Minuten ungeschützt in der Sonne bleiben, bevor er sich verbrennt.

Typ II: Nordischer Typ mit heller Hautfarbe und blonden bis hellbraunen Haaren. Die Eigenschutzzeit der Haut bis zum Sonnenbrand beträgt 10-20 Minuten.

Typ III: Mischtyp mit mittlerer Hautfarbe mit dunkelblondem bis mittelbraunem Haar. Mit 20-30 Minuten Eigenschutzzeit kann dieser Hauttyp rechnen.

Typ IV: Mediterraner Typ mit bräunlicher oder olivfarbener Haut und braunem oder schwarzem Haar. Länger als 30 Minuten kann sich dieser Typ ungeschützt in der Sonne aufhalten.

Typ V: Dunkler Hauttyp mit hellbrauner Haut und schwarzen Haaren. Der hauteigene UV-Schutz beträgt hier mehr als 90 Minuten.

Typ VI: Schwarzer Hauttyp mit dunkelbrauner bis schwarzer Haut und schwarzem Haar. Dieser Hauttyp hat ebenfalls eine hauteigene Schutzzeit von länger als 90 Minuten, allerdings noch weiter darüber hinaus als Typ V.

Und wo kommen Sommersprossen her?

Sommersprossen sind eine Ansammlung von Pigmenten, die durch Sonnenstrahlen angeregt werden. Besonders hellhäutige und blonde oder rothaarige Menschen bekommen die sympathischen Sprossen, wenn der Sommer kommt. Sie werden innerhalb der Familie vererbt und stellen medizinisch kein Risiko dar.

Was man von innen für eine gute Haut tun kann, lest ihr hier